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Neuwahl im Kreisvorstand des Deutschen Lehrerverbandes Hessen (DLH)

Updated: Apr 14, 2019

Die Delegiertenversammlung des Kreisverbandes Bergstraße-Odenwaldkreis des Deutschen Lehrerverbandes Hessen (DLH) wählte turnusgemäß in Fürth einen neuen Kreisvorstand. Zwei neue Kreisvorsitzende, der Kassenwart und zwei Beisitzer wurden einstimmig gewählt. Satzungsgemäß gehören die Kreisvorsitzenden der drei Mitgliedsverbände des DLH ebenso zum Vorstand.


Neuer Kreisvorsitzender ist Volker Weigand vom Lessing-Gymnasium in Lampertheim. Zur neuen Stellvertretenden Vorsitzenden wurde Ute Molden von der Karl Kübel Schule in Bensheim gewählt. Zum Kassenwart wiedergewählt wurde Uwe Bickelhaupt von der Heinrich Metzendorf Schule in Bensheim. Zu Beisitzern wählten die Delegierten Michael Löffler, ebenfalls vom Lessing-Gymnasium, und Holger Thierolf vom Gymnasium Michelstadt.


Die Versammlung dankte der ausgeschiedenen Kreisvorsitzenden Dagmar Kötter vom Überwald-Gymnasium in Wald-Michelbach für die in den vergangenen Jahren geleistete engagierte Arbeit.

Neben der Neuwahl standen auch wichtige aktuelle bildungs- und schulpolitische Themen auf der Agenda.

Die Mitgliedsverbände des DLH sind sich einig, dass die reduzierte Stellenzuweisung in den Oberstufen der allgemeinbildenden und beruflichen Gymnasien eine Politik gegen das Gymnasium darstellt. Die geplante Absenkung der Anrechnungsfaktoren für die gymnasiale Oberstufe passe nicht in eine Zeit, in der die Landesregierung proklamiert, dass die Lehrerzuweisung so gut sei wie noch nie zuvor. Der DLH-Kreisverband fordert die Landesregierung und das Kultusministerium auf, ihrem eigenen Anspruch an die Qualität von Bildung gerecht zu werden und die Absenkung der Zuweisungsfaktoren umgehend zurückzunehmen.


Begründet werden die massiven Einschnitte in den Gymnasien mit neu zu bewältigenden, großen bildungspolitischen Herausforderungen in der hessischen Schullandschaft. Diese neuen Handlungsfelder sind die Ausweitung des Ganztagsschulangebots („Pakt für den Nachmittag“), die Aufstockung der sozialindizierten Lehrerzuweisung, der Ausbau von Intensivmaßnahmen zur Integration von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund sowie die Intensivierung von sonderpädagogischer Förderung im Rahmen der Inklusion. Aber gerade weil diese Handlungsfelder bedeutend für die Zukunft des Landes Hessen sind, müssen sie ausreichend mit zusätzlichen Ressourcen ausgestattet werden, so der DLH-Kreisverband.



Für die im Mai nächsten Jahres anstehenden Personalratswahlen einigten sich der HPhV (Hessischer Philologenverband, Gymnasiallehrerverband), der GLB (Gesamtverband der Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen in Hessen) und der VDL (Verband der Lehrer), wieder unter dem Dach des Deutschen Lehrerverbands Hessen (DLH) auf gemeinsame Wahlvorschläge für den Gesamtpersonalrat.

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