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Lehrer erkunden den Staatspark Fürstenlager

Lehrer des DLH im Staatspark Fürstenlager Lehrer erkunden Staatspark Fürstenlager in Bensheim-Auerbach Auf Einladung des Kreisverbandes Bergstraße-Odenwaldkreis des Deutschen Lehrerverbandes Hessen (DLH) besuchten am 26. April 2016 Lehrerinnen und Lehrer verschiedener Bergsträßer und Odenwälder Schulen gemeinsam den Staatspark Fürstenlager in Bensheim-Auerbach. Bei überwiegend sonnigem Frühlingswetter informierten sich die Lehrer auf einem Rundgange über die pädagogischen Möglichkeiten, die sich bei einem Parkbesuch mit Schülergruppen eröffnen. Der Schwanenteich mit der im asiatischen Stil angelegten Holzbrücke war der Ausgangspunkt der Führung. Hier begrüßte der Kreisvorsitzende des DLH und des Philologenverbandes (HPhV) Volker Weigand vom Lessing-Gymnasium in Lampertheim alle Teilnehmer sehr herzlich, insbesondere auch seine Amtsvorgängerin im Kreisvorsitz des DLH, Dagmar Kötter. Er bedankte sich bei Ute Molden von der Karl Kübel Schule in Bensheim für die sorgfältige Vorbereitung dieser Veranstaltung. Ute Molden ist die Stellvertretende Kreisvorsitzende des DLH und Mitglied im Landesvorstand des Gesamtverbandes der Lehrer an beruflichen Schulen (glb). Die interessante Führung begann mit einer Einführung in die Geschichte der Anlage, ihrer Bauten und der Besonderheiten des Landschaftsparks. Mit der Entdeckung einer mineralischen Heilquelle im Jahre 1739, die sich heute noch als „Gesundbrunnen“ mitten im Fürstenlagers befindet, setzte ein Kurbetrieb ein, der das Interesse der Landgrafen und Großherzöge von Hessen-Darmstadt erweckte. Das Fürstenlager wurde ab 1790 unter Landgraf Ludwig X. und seiner Frau Luise als ländliche Sommerresidenz im Stil eines englischen Gartens angelegt. Die damals errichteten Häuser sind heute noch als dorfartige Anlage erhalten. Umgeben werden sie von einem großen Landschaftspark, in dem es auch exotischen Pflanzen und Bäumen gibt. Die sich um den Gesundbrunnen gruppierenden Gebäude wie das Wachthäuschen, die Wohngebäude, das Herrenhaus und die Remisen erläuterte die Parkführerin in ihren Funktionen. Neben den Wohngebäuden ist auch für Unterhaltung gesorgt: so ist eine Kegelbahn in den langgestreckten Küchentrakt des Fürstenlagers integriert. Die Sichtachsen, die vielfältigen, kleineren Parkgebäude und der durch den Wechsel von Wiesenflächen und Baumbestand hervorgerufene Eindruck sind typisch für diesen Landschaftsgarten. Die Parkführerin wies auf exotische Pflanzen wie die verschiedenen Magnolienarten, z. B. die Gurkenmagnolie, hin. Auf der Herrenwiese steht der wohl älteste Mammutbaum des europäischen Festlands, der als Sämling Mitte des 19. Jahrhunderts aus England kam. Die Fortbildung klang mit einem Austausch über die im Fürstenlager gewonnenen Eindrücke sowie einem Erfahrungsaustausch über Fragen des Schulalltags im „Blauen Affen“ in Auerbach aus.


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