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Kreisversammlung und Neuwahl

Updated: Apr 14, 2019

Die Schulvertrauensleute des Hessischen Philologenverbandes (HPhV) - der Gewerkschaft der Gymnasiallehrerinnen und Gymnasiallehrer - an den Gymnasien und Gesamtschulen im Kreis Bergstraße trafen sich auf Einladung der Kreisvorsitzenden Dagmar Kötter vom Überwald-Gymnasium in Wald-Michelbach am 01.10.2013 in Heppenheim im Hotel am Bruchsee.


Auf der Tagesordnung standen aktuelle schul- und gewerkschaftspolitische Themen, die schulpolitische Situation nach den Landtagswahlen und die Wahl eines Stellvertretenden Kreisvorsitzenden.

Der Hessische Philologenverband begrüßt die Möglichkeit für Gymnasien, entweder bei G8 zu bleiben oder zum neunjährigen Gymnasium (G9) zurückzukehren. Es zeige sich, dass die bisher im Kreis eingerichteten neuen fünften Jahrgänge in G9 eine hohe Akzeptanz bei Eltern und Schülern hätten. Die Schulvertrauensleute der Gymnasien an der Bergstraße vermuten, dass in Zukunft auch in diesem Teil des Kreises weitere Gymnasien zu G9 zurückkehren werden.


„Wir begrüßen den Fortschritt bei der pädagogischen Mittagsbetreuung, lehnen aber eine „Zwangsganztagsschule“ ab“, so die Kreisvorsitzende Dagmar Kötter. Schüler und Eltern sollen Eigenverantwortung für die Gestaltung des Nachmittags behalten.


Wie der Landesverband lobt auch die Kreisversammlung die gute Ausstattung der Schulen mit Lehrerstellen zu Beginn des Schuljahres, im Schulamtsbereich Bergstraße-Odenwaldkreis seien dies derzeit 104%.

Die Schulvertrauensleute setzen sich dafür ein, dass in Hessen die lehramtsbezogene Ausbildung der Lehrkräfte beibehalten wird. Die Anforderungen der Schulstufen und Schulformen seien sehr unterschiedlich. Aufgabe des Gymnasiums ist es, die Schüler zu einer allgemeinen Studierfähigkeit zu führen. Das erfordere nach wie vor ein volles wissenschaftliches Studium der Lehrkräfte. Deshalb lehnt der Philologenverband eine Einheitsausbildung von Lehrern für alle Schulformen, wie sie derzeit in einigen Bundesländern angedacht wird, ab.


Von einer neuen Landesregierung erwarten die Schulvertrauensleute des Philologenverbandes, dass den Schulen Zeit und Ruhe zur Konsolidierung und Entwicklung gegeben wird. Strukturdebatten sollten derzeit weder für die Mittelstufe noch für die Oberstufe der Gymnasien geführt werden.


Einstimmig wählte die Kreisversammlung der Schulvertrauensleute Volker Weigand vom Lessing-Gymnasium in Lampertheim in die Funktion eines Stellvertretenden HPhV-Kreisvorsitzenden. In ihrem Amt bleiben weiterhin Dagmar Kötter als Kreisvorsitzende und Paul Kötter als weiterer Stellvertretender Vorsitzender und Pressewart.


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