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DLH-Kreisverband: Vorstand bespricht schulische Themen

Updated: Apr 14, 2019


Aktuelle bildungspolitische und schulische Themen standen bei einem Treffen des Kreisvorstand Bergstraße-Odenwaldkreis des Deutschen Lehrerverbandes Hessen (DLH) in Fürth auf der Tagesordnung. Anwesend waren auch die beiden neuen Mitglieder im Kreisvorstand, Sönke Bewersdorff vom Beruflichen Schulzentrum Odenwaldkreis in Michelststadt und Volker Weigand vom Lessing-Gymnasium In Lampertheim.


Die DLH-Kreisvorsitzende Dagmar Kötter vom Überwald-Gymnasium in Wald-Michelbach berichtete von der Hauptversammlung des DLH in Frankfurt und über die dort diskutierten Vorhaben der neuen hessischen Landesregierung. Sie begrüßte die Zusage, die bis 2019 an den Schulen frei werdenden Lehrerstellen trotz des Schülerrückgangs wieder zu besetzen und diese nicht, wie in Baden-Württemberg, abzubauen.


Auf ungeteilte Zustimmung des Kreisvorstands stößt die Absicht der Landesregierung, das auch vom DLH seit seiner Planung kritisierte Landesschulamt wieder abzuschaffen. Die Staatlichen Schulämter werden in Zukunft wieder eigenständige Dienststellen, die näher an den Schulen in der Region tätig sein können.

Positiv aufgenommen wurde auch die erweiterte Rückkehrmöglichkeit für die derzeitigen sechsten Klassen der Gymnasien und Gymnasialzweige der Gesamtschulen zu G9. Von dieser Möglichkeit werden im nächsten Schuljahr auch Schulen im Kreis Bergstraße Gebrauch machen.


Der DLH-Vorstand begrüßte ebenfalls die Absicht, die Schulen und Schulformen, die vor Ort akzeptiert werden, zu erhalten. Damit könnte sich die in Hessen immer wieder heftig geführte Diskussion um Schulformen beruhigen, so die Hoffnung der Lehrer. Wenn die Inklusion an den allgemeinbildenden Schulen gelingen soll, müssten dafür allerdings deutlich mehr Ressourcen zur Verfügung gestellt werden als bisher.

Das im Koalitionsvertrag vereinbarte finanzielle Sonderopfer für den öffentlichen Dienst, insbesondere für die Beamten, wurde als ungerechtfertigt kritisiert. Der Landesbund Hessen des Deutschen Beamtenbundes werde diese Vorgabe gegebenenfalls noch auf seine Verfassungsmäßigkeit hin überprüfen lassen. Hessische Beamte, die heute schon bundesweit die höchste Arbeitszeit hätten, könnten nicht von der allgemeinen Einkommensentwicklung abgekoppelt werden.


Die Vorstandsmitglieder planten in ihrer Sitzung auch die jährliche DLH-Veranstaltung für interessierte Lehrkräfte aus der Region Bergstraße/Odenwald. In diesem Jahr ist Lindenfels mit dem Drachenmuseum und der Altstadt das Ziel. Hierbei soll auch geprüft werden, inwieweit die Angebote der Stadt museumspädagogisch für Schulklassen nutzbar sind.


Kassenwart Uwe Bickelhaupt von der Heinrich-Metzendorf-Schule in Bensheim informierte über den derzeitigen Kassenstand und wurde einstimmig entlastet.

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